STEFAN HUNSTEIN „Schön war’s!“
Eröffnung: Freitag, den 13. März 2009
Dauer der Ausstellung: 14. März bis 23. Mai 2009
Die Galerie Andreas Binder zeigt erstmals eine Ausstellung des Künstlers Stefan Hunstein.
Stefan Hunstein arbeitet immer wieder mit fotografischen Vorlagen. Sie sind für ihn Zeugnis unseres kollektiven Gedächtnisses, dessen ikonographische Zeichensprache er durch die themenbezogene Auswahl, Bearbeitung und Neukombination zu eigenen bildnerischen Lösungen führt. Hunstein arbeitet mit Fotografien, ein Foto ist ihm Material; Material um Seh-, Denk-, Vorstellungs-, Empfindungs- und Traumräume zu eröffnen.
Stefan Hunstein arbeitet häufig in Serien, in Werkgruppen, in denen er sich mit einem Thema auseinandersetzt. Er ist ein Bilder Sammler, der an der Interaktion mit dem Beobachter interessiert ist. Was machen die Bilder mit dem Betrachter? Welche Geschichten, Geheimnisse eröffnen sich in ihm? Was lösen sie aus?
Dass diese Bilder unser Sehen aktivieren, uns zur Wahr-Nehmung verführen, dass sie sich nicht aufdrängen und mit einer autoritativen Deutung konfrontieren, gleichsam Angebote zur Wahrnehmung sind, gehört zu einer der spezifischen Qualitäten. Dass es dabei nicht nur um ästhetische Fragestellungen geht, obwohl die autothematische Selbstreflexion des Mediums (sowohl Foto als auch Bild) stets wichtig ist, aber mit ihnen auch brisante Geschichte(n) aktiviert werden, ist ebenfalls essentiell.